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Grußwort des BDS-Präsidenten Friedrich Gepperth

 

Durch den unermüdlichen Einsatz von Tilmann Keith hat sich der BDS mit dem ISSA-Steelshooting näher beschäftigt. Zwischen dem überwiegend statischen Schießen im Standardprogramm und dem dynamischen IPSC-Schießen besteht eine recht große Lücke. Den IPSC-Schützen fehlt etwas die Action im Standardprogramm und umgekehrt die Schützen des Standardprogramms finden, dass das IPSC-Schießen etwas zu dynamisch ist.

Von daher wurde der BDS auf das ISSA-Shootoff-Match in Langenau in Sachsen aufmerksam. Man ist im Gesamtvorstand zu der Erkenntnis gelangt, dass dieses Schießen durchaus Potential hat, weil es vielfältige Anforderungen an die Schützenfertigkeit stellt, durchaus auch attraktiv für den Nachwuchs und zugleich recht zuschauerfreundlich aufgebaut ist. Deshalb hat der BDS beschlossen, eine Evaluierung im gesetzlichen Verfahren auf Basis eines ausgefeilten und sicherheitsbetonten Regelwerks vorzunehmen und das Ganze zu unterstützen.

Zudem ist bereits jetzt erkennbar, dass das Interesse bei den Schützen an diesem Schießen stark wächst, was sich auch an den 140 Starts im Mainmatch ablesen lässt. Daneben finden in Langenau auch zwei attraktive Sidematches statt. Der Bundesreferent Steelchallenge, Werner Pelzer, hatte bereits ein erfolgreiches ISSA-Match als Sidematch bei der DM Steelchallenge veranstaltet.

Über die äußerst positiven Berichte von Caliber, von all4Shooters und in verschiedenen Internetforen wurden bereits verschiedene Landesverbände des BDS auf das Schießen aufmerksam und haben selbst Wettkämpfe ausgeschrieben. Für den Wettkampf in Langenau besonders hervorzuheben ist die äußerst großzügige Unterstützung durch Sponsoren, sowohl aus der Szene des Schießsports, als auch durch branchenfremde Unternehmen. Sie alle sehen in dem Schießen ein erhebliches Potential für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Besonderheit des Schießens besteht darin, dass es im Gegensatz zum IPSC-Schießenwesentlich geringere Anforderungen an die Anzahl der ver-

fügbaren Schießbahnen stellt, jedoch auch genauso wie das IPSC-Schießen eine erhebliche Zahl von Helfern für ein großes Match benötigt. Diesen und Tilmann Keith gilt mein besonderer Dank, dass sie sich für dieses Match und diesen Sport einsetzen und ihm somit die Gelegenheit geben, sich im BDS und damit in Deutschland zu etablieren und durchzusetzen.

Friedrich Gepperth